Schorsch Braunbert, der ehemalige Rattenfänger

Spezies: Mensch
Größe: 1.83
Klasse: Barde

Die Geschichte

Hintergrundgeschichte

Schorsch war einstmals ein flötespielender Barde in einer kleinen Stadt namens Holzheim. Obwohl er recht talentiert war, bekam er nie eine Anstellung als Musiker, da seine lautespielenden Bardenkollegen stehts beliebter waren. Unbekümmert spielte er jedoch weiter Tag ein Tag aus seine Lieder und lebte von den Almosen, die mitleidige Wesen ihm zukommen ließen. An einem Tag, an dem er besonders gut versorgt war, was ihn sehr fröhlich stimmte, lief er flötespielend durch die Gassen, als ihn ein Passant belustigt darauf aufmerksam machte, dass seine Musik zwar nicht jedermanns Sache wäre, aber wohl den Ratten gut gefällt. Erst da merkte er, dass tatsächlich die verhassten Nager wie betört von seiner Musik ihm folgten. Selbst belustigt durch dieses Ereignis, lies er es sich an dem Abend in einer Taverne gut gehen und hörte, wie der Wirt sich über ein immenses Rattenproblem beschwerte. Er sah die Gelegenheit und bot seinen Dienst als Rattenfänger an. Der Wirt, der ihm natürlich nichts zutraute, bot ihm ganze 10 Gold, sollte er die Ratten aus seiner Taverne vertreiben. So zog Schorsch seine Flöte und spielte sein fröhliches Lied, die Ratten kamen in Maßen aus ihren Verstecken gekrochen und der Wirt selbst war erschrocken wie groß sein Problem wirklich war. Schorsch führte die Ratten hinaus aus der Schenke, in den Wald und zeigte ihnen einen Ort, der für Ratten ein viel besser war. Mit genug Futter, dass die Ratten nicht zurück müssten in bewohntes Gebiet. Der Wirt hielt Wort und gab Schorsch die 10 Gold und darüber hinaus machte er ihn Stadtbekannt. Noch in der selben Woche, konnte sich Schorsch kaum vor Aufträgen retten. Er führte hunderte, wenn nicht sogar tausende von Ratten aus der Stadt und wurde mit Gold schon fast überschüttet. Als er eines Tages dann den Auftrag eines komischen alten Kauzes erfüllt hatte, der in einem Anwesen etwas außerhalb der Stadt lebte, beschlich ihn ein komisches Gefühl. Der Kauz hatte nur wenige Ratten und diese schienen auch nicht wirklich in dem Anwesen gelebt zu haben, sondern viel mehr, als hätte sie jemand gefangen und dort ausgesetzt, denn sie wirkten eher panisch, bevor er seine Melodie anstimmte. Als er dann zurückkam, um seine Belohnung abzuholen, wurde er schon von dem Kauz erwartet. Schorsch wurde überwältigt und verzaubert. Der Kauz stellte sich als bösartiger Schwarzmagier heraus, der jungfräuliche Menschenopfer benötigte und in Schorsch ein Talent sah, das Schorsch selbst noch nicht offenbart wurde. Am Folgetag wachten die Bürger von Hameln auf und stellten fest, dass die meisten ihrer Kinder verschwunden waren. Ein junger tauber Taugenichts, der sich seine Zeit in Bordellen vertrieb, war des Nachts aufgewacht und sah seine Geschwister davonlaufen. Er sah den Flötenspieler, doch hatte seine Magie auf ihn scheinbar keinen Einfluss. Die Erwachsenen waren nicht wach zu bekommen und die Kinder folgen dem Flötenspieler aus der Stadt. Als er dies den Bürgern berichtete, liefen sie mit Fackeln und Mistgabeln zum Anwesen des Schwarzmagiers, fanden dort jedoch nur noch Schorsch vor. Beraubt um all seine Magie. Sie schlugen ihn fast tot, in der Hoffnung eine Information über den Verbleib der Kinder zu bekommen, doch Schorsch erinnerte sich an nichts. Aus Wut und Trauer banden die Bürger Schorsch an das Tor des Anwesens und wollten ihn dem qualvollen Tod überlassen. Doch… als die Bürger verschwunden waren, tauchen Ratten auf. Unzählige Ratten, die aus dem Wald gelaufen kamen, das Tor erklammen und zu nagen begannen. Doch nagten sie nicht am Körper von Schorsch, sie zernagten die Seile und befreiten ihn damit. Sie schleppten ihn in ihren Hain, wo er irgendwann wieder zu Kräften kam und Hameln letztendlich für immer verlies. Seine Freundschaft zu den Ratten dieser Welt, folgt ihm noch heute.